Investmentmarkt Hamburg: Core-plus-Immobilien gesucht

Quelle: Die erweiterte Version des Investmentmarktbericht im Gewerbeimmobilien Newsletter November 2011 von Wentzel Dr.

In den ersten neun Monaten des Jahres konnten in Hamburg Gewerbeimmobilien für 1,5 Mrd. Euro verkauft werden – fast 50% mehr gegenüber  2010. Angesichts der aktuellen Unruhe durch die Schuldenkrise, fokussiert sich das Interesse der Anleger wieder stärker auf Core-Investments in den City-Lagen. Sogenannte Core+-Investments werden jedoch auch in Teilmärkten wie der City-Süd getätigt.

Deichtor-Center

Der Verkauf des Deichtor Centers war wohl der größte Deal im dritten Quartal 2011.

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Hamburger Büromarkt hat Mietsteigerungspotenzial von 9,6%

(Der Artikel erscheint in der Juni-Ausgabe des Gewerbeimmobilien Newsletter von Wentzel Dr.)

Mit dem Flächenumsatz in den ersten Monaten des Jahres 2011 wird das große Interesse an Hamburger Büroflächen im zweiten Halbjahr 2010 bestätigt. Der Leerstand ist Seit Ende 2010 gefallen und für das zweite Halbjahr wird ein Anstieg der Spitzenmieten erwartet. So weist der Deutsche Büro Mietpotenzial Index mit 9,6% für Hamburg das deutschlandweit höchste Mietsteigerungspotenzial aus.

Sumatra Kontor

Noch nicht vermietet werden konnten die 17.000 m2 Bürofläche im Sumatra Kontor – der zum TMW Immobilien Weltfonds gehört, dessen Auflösung heute bekannt gegeben wurde...

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In Hamburg fehlen Wohnungen für den Mittelstand

(Veröffentlicht im Wentzel Dr. Wohnimmobilien Newsletter April 2011)

Hamburg fehlt es an Mietwohnungen zwischen 8 und 10 Euro/m2. Das Mittelstandssegment muss nach Ansicht von BulwienGesa daher stärker bedient werden. Luxuswohnungen sind Trophy-Immobilien. Steigende Zinsen tangieren den Bau von Eigentumswohnungen im gehobenen Segment.

Mietwohnungen am Osterbekkanal nahe der Alstercity

Die von den Hamburger Investoren Helmut und Hannelore Greve entwickelten Mietwohnungen am Osterbekkanal werden für 11 bis 14 Euro/m2 vermietet – für die meisten Hamburger nicht finanzierbar.

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Großvermietungen bringen Hamburger Büromarkt 2010 über 500.000 Quadratmeter

(Artikel aus Gewerbeimmobilien Newsletter Wentzel Dr. Februar 2011)

Mit 500.000 m2 Umsatz konnte am Hamburger Büroflächenmarkt das viertbeste Vermietungsergebnis erzielt werden. 2010 gab es spektakuläre Großvermietungen und mit den Überlegungen der Signal Iduna, ihren Flächenbedarf von 85.000 m2 zu zentralisieren, geht es 2011 gleich gut los!

Haus Linnen Überseequartier Hamburg

In den Häusern Linnen (Bild) und Silk, die zum Auftakt des zweiten Bauabschnitts im Überseequartier entstehen, mietete die Stadt Hamburg 40.000 m2 Bürofläche.

Nachdem zur Jahresmitte 2010 lediglich rund 190.000 m2 Bürofläche in Hamburg vermietet waren, war kaum mit einem Ergebnis von 500.000 m2 zu rechnen: fast ein Drittel mehr, als 2009, und deutlich über dem 10-Jahres-Durchschnitt. Allein die sechs Abschlüsse über 10.000 m2 sorgten für einen Umsatz von über 125.000 m2. Mehr als ein Fünftel des Umsatzes entfiel auf das Areal innerhalb des Wallrings, obwohl nur einer der Großdeals in der City abgeschlossen wurde. Das Spiele-Portal Bigpoint arrondierte mit 11.000 m2 das von Strabag neu entwickelte „Denkmal“, Drehbahn 47-48. Diesen Beitrag weiterlesen »

Investmentmarkt Hamburg 2010 – Noch ist Core das Maß fast aller Investoren

(Überarbeiteter Artikel aus Gewerbeimmobilien Newsletter Wentzel Dr. Februar 2011)

Auf dem Hamburger Investmentmarkt wurden 2010 Immobilien im Wert von über 2 Mrd. Euro gehandelt. Damit liegt der Umsatz über dem zehnjährigen Mittel. Im Fokus der meist deutschen, institutionellen Käufer standen im vergangenen Jahr Core-Produkte. Doch: 2011 wird von Ausländern mehr gekauft, als verkauft!

Ballin-Haus in Hamburg

Für knapp 100 Mio. Euro erwarb Hapag-Lloyd das Ballin-Haus.

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Passivhaus-Studie wird kontrovers diskutiert

(Aktualisierte und ergänzte Version eines Artikels im Wohnimmobilien Newsletter von Wentzel Dr. 2010-11)

Mehrfamilien-Passivhäuser sind in der Erstellung 30% teurer, als nach EnEV 2009 errichtete Häuser. Zudem liegen die Betriebskosten nur wenig unter denen des deutlich günstiger zu erstellenden KfW-Effizienzhauses 70. Zu diesen Ergebnissen kommt eine von den Wohnungsverbänden BFW und VNW beauftragte Studie. Statt einer gesetzlichen Fixierung des Passivhaus-Standards fordern die Verbände einen freiwilligen Klimapakt. Doch die Ergebnisse der Studie bleiben nicht unwidersprochen. Die Vergleichbarkeit der untersuchten Bestände wird vom AK Passivhaus in Frage gestellt, der die Mehrkosten für Passivhäuser aktuell bei 8% bis 10% sieht.

Hamburger Passivhaus auf der Expo 2010 in Shanghai

Hamburger Passivhaus auf der Expo 2010 in Shanghai

„Hamburg ist eine potenziell wachsende Stadt“, so Joachim Wege. „aber eine falsch verstandene Klimaschutzpolitik bremst den Wohnungsbau und verteuert die Mieten.“ Der Direktor des Verbandes norddeutscher Wohnungsunternehmen (VNW) verweist bei der Vorstellung der Studie Anfang November auf die Vorschriften seitens der EU und des Bundes. „Zusätzliche Hamburger Klimaschutzgesetze schrecken Wohnungsinvestoren ab.“

Besonders in der Kritik stehen Planungen, dass ab 2012 im öffentlich geförderte Wohnungsbau nur noch der Passivhaus-Standard gefördert werden soll. „Die Studie basiert auf Daten zu den tatsächlichen Baukosten und Betriebskosten“, betont Andreas Ibel, Vorsitzender des BFW-Landesverbandes Nord. „Und sie belegt, dass die errechneten Energieeinsparpotenziale so nicht vorhanden sind – wohl aber die höheren Baukosten.“ Diesen Beitrag weiterlesen »

Immobilienmarktentwicklung Hamburg 2010

(Aktualisierte und ergänzte Version des Immobilienmarktberichts des Deutschen Anlage und Immobilienverbunds DAVE Hamburg 2010)

Der Hamburger Immobilienmarkt bleibt von der Wirtschaftskrise nicht unberührt. Spitzen- und Durchschnittsmieten am Büroflächenmarkt sinken, die Leerstände steigen deutlich. Doch die Trends im ersten Halbjahr 2010 stimmen für den Immobilienmarkt Hamburg optimistisch. Beim Abwärts der Büromieten und Aufwärts der Leerstände deutet sich eine Stabilisierung an. Und für das zweite Halbjahr 2010 werden größere Abschlüsse erwartet – sowohl bei der Anmietung wie auch beim Kauf von Immobilien.

Das Karstadt Sporthaus wurde gerade von der Centrum Grundstücksverwaltung gekauft.

Das Karstadt Sporthaus wurde gerade von der Centrum Grundstücksverwaltung gekauft.

Hamburg steht trotz der Krise wirtschaftlich gut da. Für 2009 konnte der künftige  Präsident des GdW Bundesverbands deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen und Noch-Wirtschaftssenator, Axel Gedaschko, einen Zuwachs an Arbeitsplätzen in der Hansestadt verkünden. Bei einer im Capital veröffentlichten Feri-Studie liegt Hamburg im innerdeutschen Städteranking auf Platz 1. Zwischen 2006 und 2015 soll die Wirtschaftsleistung um 13,5% wachsen, die Zahl der Arbeitsplätze um 5,4% auf 1,1 Millionen steigen. „Kein anderer Standort in Deutschland ist für Globalisierung und internationalen Handel so gut gerüstet wie Hamburg“, erklärte Feri-Ökonom Manfred Binsfeld. Das gilt auch für die Attraktivität als Standort für Gewerbeimmobilien. Diesen Beitrag weiterlesen »

Rat der Immobilienweisen zum Büromarkt Hamburg

(Artikel aus dem Wentzel Dr. Wohnimmobilien Newsletter März 2010)

Im direkten Vergleich der sieben Top-Immobilien-Standorte in Deutschland steht der Hamburger Büro- und Büroinvestmentmarkt gut. Im Kontext der Krise bedeutet das trotzdem sinkende Mieten und steigende Leerstände. Für den Investmentmarkt gibt es Aussicht auf einen „vitalen Transaktionsmarkt“.

Büro- und Wohngebäude am Grasbrookhafen in der Hafencity

Da 2010 die Zahl der Bürobeschäftigten in Deutschland um etwa 2% abnehmen wird und gleichzeitig deutlich mehr neue Büroflächen auf den deutschen Markt kommen, erwartet Andreas Schulten, Vorstand beim Forschungsinstitut Bulwien Gesa, Leerstandsrekorde. Diesen Beitrag weiterlesen »

Zinshausmarkt Hamburg: Mehr Nachfrage als Angebot

(Aktualisierter Artikel aus dem Wentzel Dr. Wohnimmobilien Newsletter Februar 2010)
Zwar sind die fremdkapitalgetriebenen skandinavischen Investoren vom Markt, doch das Interesse an Hamburger Zinshäuser ist hoch und wächst weiter. Allerdings finden die privaten und institutionellen Anleger in guten Lagen nur wenig attraktive Angebote.

Gründerzeitbauten zählen nach wie vor zu den gefragtesten Zinshäusern.

Gründerzeitbauten zählen nach wie vor zu den gefragtesten Zinshäusern.

Ein großer Teil der 2006 / 2007 in Hamburg verkauften über 600 Zinshäuser jährlich fand skandinavische Eigentümer. Dänen und Schweden kauften an Elbe und Alster in Erwartung einer ähnlichen Preisralley wie in Kopenhagen oder Stockholm.  In sehr guten Lagen westlich der Alster wurden Zinshäuser bis zum 25fachen der Jahresnettomiete veräußert.

Hamburger agierten bei diesem Preisniveau als Verkäufer und warteten auf die Konsolidierung des Marktes. Mit der Finanzkrise riss die – meist fremdkapitalgetriebene – Nachfrage aus dem hohen Norden abrupt ab. 2009 wurden weniger als 400 Objekte verkauft, darunter einige, die erst zwei Jahre zuvor zu einem um zwei bis vier Jahresmieten höheren Preis erworben worden waren. Diesen Beitrag weiterlesen »

Investmentmarkt Hamburg 2009 mit klassischer Jahresendralley

(aktualisierter Artikel aus dem Wentzel Dr. Gewerbeimmobilien-Newsletter 2010-01)

Der Hamburger Investmentmarkt hat mit einem furiosen Schlussspurt ein überraschend positives Finale für das Jahr 2009 hingelegt. Über 1,4 Mrd. Euro wurden umgesetzt – rund die Hälfte allein im letzten Quartal. Im Fokus standen vor allem Büros. Käufer waren Offene Fonds, Versorger und Family Offices aus Deutschland.

Das Columbus-Haus wurde von Tishman Speyer an HIH verkauft.

Das Columbus-Haus (re.) wurde von Tishman Speyer an HIH verkauft.

Wohin mit dem Geld, wenn es reichlich vorhanden, aber nur in Core-Immobilien angelegt werden darf? Vor dieser kniffligen Aufgabe stehen derzeit die Manager Offener Fonds, Versicherungen und Pensionskassen aus Deutschland. Nicht nur für Deka, Union Investment oder Rreef steht Hamburg im Fokus des Interesses. Die Offenen Fonds steuerten allein über 40% zum Umsatz bei.  Diesen Beitrag weiterlesen »