Archiv für die Kategorie „Investmentmarkt“

Finanzierung: Prolongation risikoreicher Kredite bremst das Neugeschäft

(veröffentlicht im Wentzel Dr Gewerbeimmobilien Newsletter November 2012)

Zahlreiche Banken haben sich aus der Immobilienfinanzierung zurückgezogen und die verbliebenen Geldinstitute gehen bei ihren Engagements oft nur auf Nummer sicher. Eigenkapitalfonds alternativer Kreditgeber, wie z.B. Versicherungen, sind am Markt zunehmend präsent. 

Auch das von Becken Projektentwicklung realisierte HanseAtrium in der Hamburger City-Süd wurde vom Developmentfonds der Competo Capital Partners mitfinanziert. Foto: Becken

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Investmentmarkt Hamburg: Core-plus-Immobilien gesucht

Quelle: Die erweiterte Version des Investmentmarktbericht im Gewerbeimmobilien Newsletter November 2011 von Wentzel Dr.

In den ersten neun Monaten des Jahres konnten in Hamburg Gewerbeimmobilien für 1,5 Mrd. Euro verkauft werden – fast 50% mehr gegenüber  2010. Angesichts der aktuellen Unruhe durch die Schuldenkrise, fokussiert sich das Interesse der Anleger wieder stärker auf Core-Investments in den City-Lagen. Sogenannte Core+-Investments werden jedoch auch in Teilmärkten wie der City-Süd getätigt.

Deichtor-Center

Der Verkauf des Deichtor Centers war wohl der größte Deal im dritten Quartal 2011.

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Investmentmarkt Hamburg 2010 – Noch ist Core das Maß fast aller Investoren

(Überarbeiteter Artikel aus Gewerbeimmobilien Newsletter Wentzel Dr. Februar 2011)

Auf dem Hamburger Investmentmarkt wurden 2010 Immobilien im Wert von über 2 Mrd. Euro gehandelt. Damit liegt der Umsatz über dem zehnjährigen Mittel. Im Fokus der meist deutschen, institutionellen Käufer standen im vergangenen Jahr Core-Produkte. Doch: 2011 wird von Ausländern mehr gekauft, als verkauft!

Ballin-Haus in Hamburg

Für knapp 100 Mio. Euro erwarb Hapag-Lloyd das Ballin-Haus.

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Immobilienmarktentwicklung Hamburg 2010

(Aktualisierte und ergänzte Version des Immobilienmarktberichts des Deutschen Anlage und Immobilienverbunds DAVE Hamburg 2010)

Der Hamburger Immobilienmarkt bleibt von der Wirtschaftskrise nicht unberührt. Spitzen- und Durchschnittsmieten am Büroflächenmarkt sinken, die Leerstände steigen deutlich. Doch die Trends im ersten Halbjahr 2010 stimmen für den Immobilienmarkt Hamburg optimistisch. Beim Abwärts der Büromieten und Aufwärts der Leerstände deutet sich eine Stabilisierung an. Und für das zweite Halbjahr 2010 werden größere Abschlüsse erwartet – sowohl bei der Anmietung wie auch beim Kauf von Immobilien.

Das Karstadt Sporthaus wurde gerade von der Centrum Grundstücksverwaltung gekauft.

Das Karstadt Sporthaus wurde gerade von der Centrum Grundstücksverwaltung gekauft.

Hamburg steht trotz der Krise wirtschaftlich gut da. Für 2009 konnte der künftige  Präsident des GdW Bundesverbands deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen und Noch-Wirtschaftssenator, Axel Gedaschko, einen Zuwachs an Arbeitsplätzen in der Hansestadt verkünden. Bei einer im Capital veröffentlichten Feri-Studie liegt Hamburg im innerdeutschen Städteranking auf Platz 1. Zwischen 2006 und 2015 soll die Wirtschaftsleistung um 13,5% wachsen, die Zahl der Arbeitsplätze um 5,4% auf 1,1 Millionen steigen. „Kein anderer Standort in Deutschland ist für Globalisierung und internationalen Handel so gut gerüstet wie Hamburg“, erklärte Feri-Ökonom Manfred Binsfeld. Das gilt auch für die Attraktivität als Standort für Gewerbeimmobilien. Diesen Beitrag weiterlesen »

Rat der Immobilienweisen zum Büromarkt Hamburg

(Artikel aus dem Wentzel Dr. Wohnimmobilien Newsletter März 2010)

Im direkten Vergleich der sieben Top-Immobilien-Standorte in Deutschland steht der Hamburger Büro- und Büroinvestmentmarkt gut. Im Kontext der Krise bedeutet das trotzdem sinkende Mieten und steigende Leerstände. Für den Investmentmarkt gibt es Aussicht auf einen „vitalen Transaktionsmarkt“.

Büro- und Wohngebäude am Grasbrookhafen in der Hafencity

Da 2010 die Zahl der Bürobeschäftigten in Deutschland um etwa 2% abnehmen wird und gleichzeitig deutlich mehr neue Büroflächen auf den deutschen Markt kommen, erwartet Andreas Schulten, Vorstand beim Forschungsinstitut Bulwien Gesa, Leerstandsrekorde. Diesen Beitrag weiterlesen »

Zinshausmarkt Hamburg: Mehr Nachfrage als Angebot

(Aktualisierter Artikel aus dem Wentzel Dr. Wohnimmobilien Newsletter Februar 2010)
Zwar sind die fremdkapitalgetriebenen skandinavischen Investoren vom Markt, doch das Interesse an Hamburger Zinshäuser ist hoch und wächst weiter. Allerdings finden die privaten und institutionellen Anleger in guten Lagen nur wenig attraktive Angebote.

Gründerzeitbauten zählen nach wie vor zu den gefragtesten Zinshäusern.

Gründerzeitbauten zählen nach wie vor zu den gefragtesten Zinshäusern.

Ein großer Teil der 2006 / 2007 in Hamburg verkauften über 600 Zinshäuser jährlich fand skandinavische Eigentümer. Dänen und Schweden kauften an Elbe und Alster in Erwartung einer ähnlichen Preisralley wie in Kopenhagen oder Stockholm.  In sehr guten Lagen westlich der Alster wurden Zinshäuser bis zum 25fachen der Jahresnettomiete veräußert.

Hamburger agierten bei diesem Preisniveau als Verkäufer und warteten auf die Konsolidierung des Marktes. Mit der Finanzkrise riss die – meist fremdkapitalgetriebene – Nachfrage aus dem hohen Norden abrupt ab. 2009 wurden weniger als 400 Objekte verkauft, darunter einige, die erst zwei Jahre zuvor zu einem um zwei bis vier Jahresmieten höheren Preis erworben worden waren. Diesen Beitrag weiterlesen »