Archiv für die Kategorie „Wohnungsmarkt“

Metropolregion Hamburg – Koordinierung der Wohnungsentwicklung sinnvoll

(Artikel aus dem Newsletter Wentzel Dr. Januar 2016)

Hamburg wächst seit 2012 jährlich um etwa 15.000 Einwohner. Zur Unterbringung – auch der Flüchtlinge – werden künftig wieder grüne Wiesen mit Großsiedlungen bebaut. Der Stadtstaat stößt an seine Grenzen. Die Wohnungswirtschaft drängt auf eine bessere Abstimmung der Siedlungsentwicklung innerhalb der Metropolregion. Doch auch im Bestand schlummern erhebliche Potenziale.

Die Hamburger Stadtentwicklungssenatorin Dorothee Stapelfeldt erläutert die Studie zum Wohnungsmarkt in der Metropolregion Hamburg. Links: Autor Henri Alkis Otto, HWWI, und Marco Lohmann, VNW.

Die Hamburger Stadtentwicklungssenatorin Dorothee Stapelfeldt erläutert die Studie zum Wohnungsmarkt in der Metropolregion Hamburg. Links: Autor Henri Alkis Otto, HWWI, und Marco Lohmann, VNW.

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EnEV wird um 25% verschärft

(Artikel aus Newsletter Wentzel Dr. November 2013)

Die Bundesregierung hat der vom Bundesrat mit zahlreichen Änderungen verabschiedeten EnEV 2014 zugestimmt. Diese Novellierung der EnEV 2009 führt zu einer Verschärfung der energetischen Anforderungen im Wohnungsneubau um 25% ab dem 1. Januar 2016. Für Energieausweise werden Energieeffizienzklassen eingeführt. Im Bestand müssen ab 2015 konventionelle Heizkessel, die älter als 30 Jahre sind, ausgetauscht werden. Bereits auf der Expo Real in München hatten die Immobilienverbände vor dieser Entscheidung – sowie weiteren Regulierungen – gewarnt.

 

Regulierungen „durch die Hintertür“ lehnt Andreas Mattner, Vorsitzender des BID, ab.

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23. Hamburger Immobilientreff – Wohnen oder Gewerbe?

(Artikel aus dem Wentzel Dr. Newsletter April 2013)

Der forcierte Wohnungsbau in Hamburg führt zur verstärkten Umwidmung von Gewerbeflächen. Nach Angaben der Handelskammer sollen aktuell rund 100 ha gewerblicher Flächen für den Wohnungsbau genutzt werden. Über die Chancen und Gefahren dieser Entwicklung wurde jüngst bei 23. Hamburger Immobilientreff diskutiert.

Das Podium bei 23. Hamburger Immobilientreff der Handelskammer (v.l.): Uta Stamer (HWF), Wilhelm Schulte (BSU), Jan-Oliver Siebrand (HK), Andreas Ibel (BFW), Cornelius Grau (CCG). Bild: Friedhelm Feldhaus

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Immobilienweise erwarten weiter steigende Wohnungspreise in Hamburg

Quelle: Wohnimmobilien Newsletter März 2012 von Wentzel Dr

Hamburg zählt nach dem Frühjahrsgutachten des Rates der Immobilienweisen zu den am stärksten wachsenden Wohnungsmärkten der fünf deutschen TOP-Metropolen. Die Mieten sind danach seit 2006 und 28% gestiegen und die Preise für Eigentumswohnungen um 20%. Immobilienweiser Harald Simons warnt angesichts des knappen Angebot und der stark steigenden Preise vor einer Blasenbildung – besonders in München.

Zahlreiche neue Wohnungen entstehen im Stadtteil Lokstedt, wie hier am Veilchenweg.

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In Hamburg fehlen Wohnungen für den Mittelstand

(Veröffentlicht im Wentzel Dr. Wohnimmobilien Newsletter April 2011)

Hamburg fehlt es an Mietwohnungen zwischen 8 und 10 Euro/m2. Das Mittelstandssegment muss nach Ansicht von BulwienGesa daher stärker bedient werden. Luxuswohnungen sind Trophy-Immobilien. Steigende Zinsen tangieren den Bau von Eigentumswohnungen im gehobenen Segment.

Mietwohnungen am Osterbekkanal nahe der Alstercity

Die von den Hamburger Investoren Helmut und Hannelore Greve entwickelten Mietwohnungen am Osterbekkanal werden für 11 bis 14 Euro/m2 vermietet – für die meisten Hamburger nicht finanzierbar.

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Passivhaus-Studie wird kontrovers diskutiert

(Aktualisierte und ergänzte Version eines Artikels im Wohnimmobilien Newsletter von Wentzel Dr. 2010-11)

Mehrfamilien-Passivhäuser sind in der Erstellung 30% teurer, als nach EnEV 2009 errichtete Häuser. Zudem liegen die Betriebskosten nur wenig unter denen des deutlich günstiger zu erstellenden KfW-Effizienzhauses 70. Zu diesen Ergebnissen kommt eine von den Wohnungsverbänden BFW und VNW beauftragte Studie. Statt einer gesetzlichen Fixierung des Passivhaus-Standards fordern die Verbände einen freiwilligen Klimapakt. Doch die Ergebnisse der Studie bleiben nicht unwidersprochen. Die Vergleichbarkeit der untersuchten Bestände wird vom AK Passivhaus in Frage gestellt, der die Mehrkosten für Passivhäuser aktuell bei 8% bis 10% sieht.

Hamburger Passivhaus auf der Expo 2010 in Shanghai

Hamburger Passivhaus auf der Expo 2010 in Shanghai

„Hamburg ist eine potenziell wachsende Stadt“, so Joachim Wege. „aber eine falsch verstandene Klimaschutzpolitik bremst den Wohnungsbau und verteuert die Mieten.“ Der Direktor des Verbandes norddeutscher Wohnungsunternehmen (VNW) verweist bei der Vorstellung der Studie Anfang November auf die Vorschriften seitens der EU und des Bundes. „Zusätzliche Hamburger Klimaschutzgesetze schrecken Wohnungsinvestoren ab.“

Besonders in der Kritik stehen Planungen, dass ab 2012 im öffentlich geförderte Wohnungsbau nur noch der Passivhaus-Standard gefördert werden soll. „Die Studie basiert auf Daten zu den tatsächlichen Baukosten und Betriebskosten“, betont Andreas Ibel, Vorsitzender des BFW-Landesverbandes Nord. „Und sie belegt, dass die errechneten Energieeinsparpotenziale so nicht vorhanden sind – wohl aber die höheren Baukosten.“ Diesen Beitrag weiterlesen »

Immobilienmarktentwicklung Hamburg 2010

(Aktualisierte und ergänzte Version des Immobilienmarktberichts des Deutschen Anlage und Immobilienverbunds DAVE Hamburg 2010)

Der Hamburger Immobilienmarkt bleibt von der Wirtschaftskrise nicht unberührt. Spitzen- und Durchschnittsmieten am Büroflächenmarkt sinken, die Leerstände steigen deutlich. Doch die Trends im ersten Halbjahr 2010 stimmen für den Immobilienmarkt Hamburg optimistisch. Beim Abwärts der Büromieten und Aufwärts der Leerstände deutet sich eine Stabilisierung an. Und für das zweite Halbjahr 2010 werden größere Abschlüsse erwartet – sowohl bei der Anmietung wie auch beim Kauf von Immobilien.

Das Karstadt Sporthaus wurde gerade von der Centrum Grundstücksverwaltung gekauft.

Das Karstadt Sporthaus wurde gerade von der Centrum Grundstücksverwaltung gekauft.

Hamburg steht trotz der Krise wirtschaftlich gut da. Für 2009 konnte der künftige  Präsident des GdW Bundesverbands deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen und Noch-Wirtschaftssenator, Axel Gedaschko, einen Zuwachs an Arbeitsplätzen in der Hansestadt verkünden. Bei einer im Capital veröffentlichten Feri-Studie liegt Hamburg im innerdeutschen Städteranking auf Platz 1. Zwischen 2006 und 2015 soll die Wirtschaftsleistung um 13,5% wachsen, die Zahl der Arbeitsplätze um 5,4% auf 1,1 Millionen steigen. „Kein anderer Standort in Deutschland ist für Globalisierung und internationalen Handel so gut gerüstet wie Hamburg“, erklärte Feri-Ökonom Manfred Binsfeld. Das gilt auch für die Attraktivität als Standort für Gewerbeimmobilien. Diesen Beitrag weiterlesen »

Zinshausmarkt Hamburg: Mehr Nachfrage als Angebot

(Aktualisierter Artikel aus dem Wentzel Dr. Wohnimmobilien Newsletter Februar 2010)
Zwar sind die fremdkapitalgetriebenen skandinavischen Investoren vom Markt, doch das Interesse an Hamburger Zinshäuser ist hoch und wächst weiter. Allerdings finden die privaten und institutionellen Anleger in guten Lagen nur wenig attraktive Angebote.

Gründerzeitbauten zählen nach wie vor zu den gefragtesten Zinshäusern.

Gründerzeitbauten zählen nach wie vor zu den gefragtesten Zinshäusern.

Ein großer Teil der 2006 / 2007 in Hamburg verkauften über 600 Zinshäuser jährlich fand skandinavische Eigentümer. Dänen und Schweden kauften an Elbe und Alster in Erwartung einer ähnlichen Preisralley wie in Kopenhagen oder Stockholm.  In sehr guten Lagen westlich der Alster wurden Zinshäuser bis zum 25fachen der Jahresnettomiete veräußert.

Hamburger agierten bei diesem Preisniveau als Verkäufer und warteten auf die Konsolidierung des Marktes. Mit der Finanzkrise riss die – meist fremdkapitalgetriebene – Nachfrage aus dem hohen Norden abrupt ab. 2009 wurden weniger als 400 Objekte verkauft, darunter einige, die erst zwei Jahre zuvor zu einem um zwei bis vier Jahresmieten höheren Preis erworben worden waren. Diesen Beitrag weiterlesen »